Weniger Salz, mehr Geschmack


Schmackhafte Alternativen
Weniger Salz, mehr Geschmack

Die Deutschen essen zu viel Salz – und gefährden damit ihre Gesundheit. Denn hoher Salzkonsum steigert den Blutdruck und fördert damit eine Herz-Kreislauf-Erkrankung. Wie sich der Salzkonsum leicht reduzieren lässt, weiß die Ernährungsmedizinerin Marianne Rudischer.

Wo das Salz lauert

Für viele ist der Salzstreuer auf dem Essenstisch eine Selbstverständlichkeit. Doch nicht nur beim Nachwürzen kommt Salz in die Suppe, auch in vielen verarbeiteten Lebensmitteln steckt das weiße Mineral, zum Beispiel in Brot, Wurst und Käse. Dort gibt man es aus technologischen Gründen bei der Herstellung zu. Verbraucher essen diese Lebensmittel nur allzu gern und nehmen mit jedem Bissen Salz auf – oft ganz unbewusst.

Ernährungsexperten begrüßen deshalb die Absicht der EU, den Salzgehalt in verschiedenen Produkten zu senken. Tests haben gezeigt, dass Menschen einen verringerten Salzgehalt im Brot geschmacklich nicht wahrnehmen. "Wird der Salzgehalt in verarbeiteten Lebensmitteln auf ein natürliches Maß reduziert, müssen die Menschen ihre Essgewohnheiten nicht ändern und können trotzdem den Salzkonsum verringern", betont Rudischer, ernährungsmedizinische Expertin bei der Barmer GEK.

Mehr Appetit auf Alternativen

Die Ernährungsmedizinerin rät beim Würzen zu schmackhaften Alternativen. Fisch lässt sich hervorragend mit Dill oder Pfeffer würzen. Im Salat sorgen frische Kräuter für intensiven Geschmack und an Back-Kartoffeln machen sich Rosmarin und Sesam gut. Für Suppen und Eintöpfe empfiehlt Rudischer den als 'Maggikraut' bekannte Liebstöckel. In der Küche sollten auch nur reine Gewürze zum Einsatz kommen: "In Gewürzmischungen ist meistens wieder reichlich Salz enthalten."

Beim Zubereiten von Gerichten lässt sich der Eigengeschmack der Lebensmittel gut hervorheben. "Bei Gemüse, nur mit wenig Flüssigkeit 'al dente' gegart, bleibt der natürliche Geschmack erhalten", lautet der Tipp der Expertin. "Kartoffeln und Nudeln können auch ohne Salz gekocht werden. Man schmeckt den Unterschied gar nicht. Um den Eigengeschmack zu erhalten, sollten die Kartoffeln dann aber nur knapp mit Wasser bedeckt gekocht werden", weiß Rudischer.

Unsere Partnerapotheke

Apotheke im Sanupark
Frankfurter Str. 94
65239 Hochheim

zur Webseite

Unsere Partnerapotheke


Apotheke im MCN 

Borsigstraße 2-4
65205 Wiesbaden

zur Website

News

Abnehmen mit Protein
Abnehmen mit Protein

Realität oder Mythos?

Tipps zum Abnehmen gibt es viele. Einem neuen Internet-Trend zufolge sollen Proteine helfen.  Stimmt´s?Einfluss auf Sättigung   mehr

Blutzucker besser im Griff
Blutzucker besser im Griff

Kontinuierlich Glukose messen

Je besser beim Diabetes der Blutzucker eingestellt ist, desto geringer sind Folgeschäden. Besonders gut klappt das Messen mit einem kontinuierlichen Glukosemonitoring.   mehr

Musizieren geht auf die Knochen
Musizieren geht auf die Knochen

Immer mit Maß!

Wer viel musiziert, sollte aufpassen: Denn geigen, trompeten und Klavier spielen belasten Sehnen und Gelenke. Vorbeugen tut gut – am besten mit der richtigen Technik und Ausgleichssport.   mehr

Fleischlos essen stört Wachstum nicht
Fleischlos essen stört Wachstum nicht

Kinder vegetarisch ernähren?

Entwarnung für Eltern, die ihren Nachwuchs vegetarisch ernähren möchten. Im Gegensatz zu früheren Vermutungen führt die fleischlose Kost bei Kleinkindern nicht zu Wachstumsstörungen.   mehr

Säureblocker kann Asthma fördern
Säureblocker kann Asthma fördern

Vorsicht bei Atemwegserkrankungen

Säureblocker gelten als gut verträglich. Bei längerfristiger Einnahme drohen allerdings Nebenwirkungen. Insbesondere für Patient*innen mit chronischen Atemwegserkrankungen kann das problematisch werden.   mehr

Alle Neuigkeiten anzeigen
Rosen-Apotheke
Inhaberin Ulrike Stäudel
Telefon 06146/83 50 84
E-Mail service@rosen-apotheke-hochheim.de