Auf zur Blutspende!


Mangelware Blut

Mann trägt einen Korb mit Blutspenden.
mauritius images / Westend61 / Seventyfour

Urlaubszeit und Sommerhitze haben dafür gesorgt, dass sich die Regale in den Blutbanken leeren und Kliniken nicht mehr ausreichend Blutkonserven erhalten. Blutspendende werden also dringend gesucht.

Eine Spende kann drei Verletzte retten

Blut wird in vielen Bereichen der Medizin benötigt. In der Notaufnahme brauchen es Schwerverletzte und Menschen mit akuten Blutungen. Bei größeren Operationen müssen Blutverluste mit Bluttransfusionen ausgeglichen werden. Auch Mütter, die entbinden, verlieren manchmal viel Blut und benötigen Transfusionen. Ebenso geht es Krebspatient*innen, die aufgrund ihrer Erkrankung oder der Chemotherapie nicht mehr genügend eigenes Blut bilden können.

Der Bedarf für Blut ist dementsprechend groß. Doch künstlich hergestellt werden kann der rote Saft bisher noch nicht. Die Medizin ist also abhängig von Freiwilligen, die Blut spenden – und damit Leben retten. Mit nur einer einzigen Spende kann man bis zu drei Verletzten oder Erkrankten helfen, sagt Markus Baulke vom Deutschen Roten Kreuz (DRK).

Pro Tag fehlen 250 Spender*innen

Doch momentan ist Blut Mangelware. Damit Kliniken und medizinische Einrichtungen ihre Patient*innen und Patienten versorgen können, werden täglich etwa 15 000 Menschen gebraucht, die Blut spenden. Diese Zahl wird seit einigen Wochen bei weitem nicht erreicht. In Niedersachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen, Bremen und Mecklenburg-Vorpommern fehlen z.B. jeden Tag 250 Blutspendende, rechnet Baulke vor. Damit die Reserven wieder aufgefüllt und alle Kliniken ausreichend beliefert werden können, müsse dringend Blut gespendet werden.

Wer darf Blut spenden?

Blut spenden dürfen Männer und Frauen, die über 18 Jahre alt und gesund sind. Außerdem müssen Spendende mindestens 50 kg wiegen, die obere Gewichtsgrenze beträgt 160 kg. Frauen dürfen viermal in zwölf Monaten Blut spenden, Männer sechsmal.

Ob man für eine Blutspende in Frage kommt, kann man auf der Webseite vom Deutschen Roten Kreuz checken. Dabei muss man 21 Fragen beantworten, die sich z.B. auf vorangegangene Infekte, Auslandsreisen oder eingenommene Medikamente beziehen. Am Ende des Tests bekommt man eine Auswertung, ob man für eine Blutspende geeignet ist.

Um einen passenden Ort für seine Blutspende zu finden, kann man sich auf der Webseite des DRK oder direkt bei den lokalen Krankenhäusern und Blutspendediensten informieren.

Quellen: Ärztezeitung, Deutsches Rotes Kreuz

Unsere Partnerapotheke

Apotheke im Sanupark
Frankfurter Str. 94
65239 Hochheim

zur Webseite

Unsere Partnerapotheke


Apotheke im MCN 

Borsigstraße 2-4
65205 Wiesbaden

zur Website

News

Depressionen bei Kindern erkennen
Depressionen bei Kindern erkennen

Reizbar, weinerlich oder freudlos

Depressionen haben bei Kindern viele Gesichter: Manche werden reizbar oder ängstlich, andere bekommen Probleme in der Schule oder ziehen sich extrem zurück. Je nach Alter gibt es verschiedene Warnzeichen. Schöpft man Verdacht, sollte frühzeitig die Kinderärzt*in eingeschaltet werden.   mehr

7 Lebensretter bei allergischem Schock
7 Lebensretter bei allergischem Schock

Gefahr durch Milch oder Erdnuss?

Für Menschen mit einer Nahrungsmittelallergie kann ein Besuch im Schnellimbiss oder Restaurant lebensgefährlich werden. Um für einen allergischen Schock gewappnet zu sein, haben Betroffene meist einen Adrenalinpen dabei. Folgende sieben Tipps helfen, den Notfall zu beherrschen.   mehr

So schlafen Schichtarbeitende besser

Mann liegt mit Schlafmaske im Bett.

Erst Lichtdusche, dann Sonnenbrille

Viele Schichtarbeiter*innen leiden unter Schlafproblemen und ständiger Müdigkeit. Doch es gibt einige Strategien, mit denen man dagegen angehen kann.   mehr

Früherkennung ist Trumpf
Früherkennung ist Trumpf

Neugeborenenscreening wird erweitert

Das Neugeborenen-Screening ist seit Jahrzehnten etabliert. Dabei werden Neugeborene unter anderem auf seltene Stoffwechselkrankheiten getestet. Nun wird das Screening erweitert.   mehr

Neue Empfehlung zur Dengue-Impfung
Neue Empfehlung zur Dengue-Impfung

Reisen in Risikogebiete

Von Thailand bis in die Karibik: Denguefieber-Infektionen drohen in zahlreichen Reisegebieten. Bisher empfiehlt die STIKO die Impfung nur Personen, die sich bereits einmal damit infiziert haben. Die Deutsche Gesellschaft für Reisemedizin sieht das anders.   mehr

Alle Neuigkeiten anzeigen
Rosen-Apotheke
Inhaberin Ulrike Stäudel
Telefon 06146/83 50 84
E-Mail service@rosen-apotheke-hochheim.de